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Großer Schweizer Sennenhund
Yvonne Krybus und ihre Bande.
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Wissenswertes
Er ist der Größte!

Der Große Schweizer Sennenhund hat den gleichen Ursprung wie der Berner Sennenhund. Auf einer Hundeausstellung im Jahre 1908 wurden verschieden Berner Sennenhunde ausgestellt und ein Schweizer Hundewissenschaftler entdeckte unter ihnen einen „kurzhaarigen Berner Sennenhund“. Sofort erkannte er das Potential dieses Hundes zu einer eigenständigen Rasse und gab ihr den Namen Großer Schweizer Sennenhund. Die Suche nach weiteren „kurzhaarigen Berner Sennenhunden war erfolgreich, so dass die spezifische Zucht der Großen Schweizer Sennenhunde bereits 1 Jahr später beginnen konnte. 1912 gründete sich in der Schweiz der erste rassespezifische Verein zum Großen Schweizer Sennenhund. Durch ihn gelang es, von Jahr zu Jahr mehr Große Schweizer Sennenhunde zu züchten, so dass sie im weiteren Verlauf auch vielfältige Aufgaben übernahmen, zum Beispiel als Zughunde beim Schweizer Militär während des 2. Weltkrieges.
Die hervorragende Gebrauchsfähigkeit
Die hervorragende Gebrauchsfähigkeit der Großen Schweizer Sennenhunde für alle Bereiche in denen Muskelkraft gefragt war, machten ihn auch über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt, sodaß 1937 auch die ersten Großen Schweizer Sennenhunde in Deutschland gezüchtet wurden.
Die Bereiche in denen sich der Große Schweizer Sennenhund früher beweisen konnte, gibt es heute in der Form nicht mehr – auf Rinderherden braucht er nicht mehr aufzupassen, da es keine Wölfe mehr in der Alpenregion gibt und schwere Lasten transportiert man heutzutage mit dem Auto. Daher ist der Große Schweizer Sennenhund heute vor allem als Familienhund „im Einsatz“.

Geduldig und dickköpfig
Vom Wesen und Gemüt her ist der Große Schweizer Sennenhund ein sehr entspannter, manchmal aber etwas dickköpfiger Hund. Eine konsequente Erziehung und klare Regeln sind daher beim Großen Schweizer Sennenhund sehr wichtig.
Abgesehen von seinen Dickkopf ist er aber ein sehr umgänglicher und geduldiger Hund, er versteht sich gut mit Kindern und in der Regel auch mit anderen Haustieren. Seiner Familie gegenüber ist er sehr anhänglich, will immer und überall dabei sein und ist somit als Zwingerhund überhaupt nicht geeignet.


Stattliche Erscheinung
In Sachen Stattlichkeit steht der Große Schweizer Sennenhund seinem bekannteren, langhaarigen Sennenhund-Kollegen, dem Berner Sennenhund, in nichts nach, im Gegenteil er wird sogar noch einen Tick größer: Rüden werden bis zu 72 cm groß und bringen an die 60 kg auf die Waage.
Hündinnen werden etwas kleiner, ca. 65 cm und ein paar Kilogramm weniger. Trotz ihrer Masse wirken Große Schweizer Sennenhunde nicht dick sondern muskulös und kräftig. Ihr Fell ist sennenhundtypisch dreifarbig, sprich schwarze Grundfarbe, brauner Brand und weiße Abzeichen von der Stirn runter bis zu Brust. Diese Färbung weisen alle Sennenhunde auf, ebenso wie die Schlappohren und die hängende Rute.

Ein besonderer Beschützer
Aufgrund seiner Geschichte ist der Große Schweizer Sennenhund recht wachsam und auch bereit im Notfall seine Familie zu verteidigen. Einen Jagdtrieb hingegen hat der Große Schweizer Sennenhund eher nicht, wodurch er bei guter Erziehung ein sehr führiger Hund ist, mit dem auch schwächere Person entspannt Gassigehen können. Lange und abwechslungsreiche Spaziergänge, aufgelockert durch ein paar Such- und Versteckspiele zur mentalen Beschäftigung, sind für den Großen Schweizer Sennenhund in der Regel ausreichend. Wenn er dann noch im Kreise der Familie sein darf und regelmäßige Streicheleinheiten bekommt, dann ist seine Hundewelt in Ordnung.


© 2019 Yvonne Krybus
Große Schweizer Sennenhunde sind mit ihrer Größe von bis zu 72 cm und einem Gewicht von bis zu
60 kg große, kräftige Hunde. Er zeigt seinen Bezugspersonen gegenüber starkes Schutzverhalten.
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