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Großer Schweizer Sennenhund
Yvonne Krybus und ihre Bande.
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Wissenswertes
Postoperative Blutung (P2Y12)

Beim Großen Schweizer Sennenhund führt eine Mutation im P2Y12-Gen zu  schweren Gerinnungsstörungen. Problematisch ist dabei, dass betroffene  Tiere nicht oder nur schwach zu früh erkennbaren spontanen Blutungen  neigen. Erst bei größeren chirurgischen Eingriffen oder schwereren  Verletzungen entstehen starke Blutungen, die häufig tödlich enden. Daher  ist der Test auf diese Mutation als präventive Maßnahme vor einer  Operation dringend anzuraten. Trotz des rezessiven Erbgangs ist es  möglich, dass heterozygote Träger bei Vorliegen eines anderen  Blutungsdefekts wie z.B. vWD* zu stärkeren Blutungen neigen. Dieser  Zusammenhang ist derzeit Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.

*von Willebrand Erkrankung vWD
Die von Willebrand Erkrankung, kurz vWD, ist eine der  häufigsten erblichen Bluterkrankheiten. Man hat diese Erkrankung  bereits bei mehr als 50 Rassen nachgewiesen, wie z.B.: Dobermann,  Manchester Terrier, Pudel, Deutsch Drahthaar, Scotch Terrier oder  Sheltie, um mal ein paar aufzuzählen. Die betroffenen Tiere zeigen eine  unterschiedlich stark verringerte Blutgerinnungsfähigkeit, aber es  finden sich auch Trägertiere, die keinerlei Symptome zeigen, trotzdem  aber den Gendefekt in sich tragen und weiter vererben können.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um einen Defekt eines Genes,  welches wichtig für die Gerinnungsfähigkeit des Blutes ist. Wenn das  Blut bei einer Verletzung nicht nach einer bestimmten Zeit gerinnt,  blutet die Wunde unkontrollierbar immer weiter, was zu extremem  Blutverlust und damit auch zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.  Je nach Typ der Erkrankung kann es auch zu spontanen Blutungen, ohne  ersichtlichen äußeren Einfluss, kommen.

© 2019 Yvonne Krybus
Große Schweizer Sennenhunde sind mit ihrer Größe von bis zu 72 cm und einem Gewicht von bis zu
60 kg große, kräftige Hunde. Er zeigt seinen Bezugspersonen gegenüber starkes Schutzverhalten.
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